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Station 53

Die Entzugs- und Therapiestation für Suchtkranke bietet eine Behandlung an, die die körperlich-seelische Gesundheit der Patient*innen wieder herstellen kann, um eine langfristige Suchtmittelabstinenz zu erlangen. Das Behandlungsteam ist multiprofessionell zusammengesetzt und bestehend aus examiniertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, ärztliches Fachpersonal und einem Sozialpädagogen. Es wird eine umfassende medizinische, psychosoziale und psychotherapeutische Behandlung angeboten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patient*innen zu verbessern. Die Behandlungsschwerpunkte liegen auf einem körperlich qualifizierten Entzug, einer ärztlichen Diagnostik und Behandlung, einer gezielten Motivationsarbeit bezogen auf eine Verhaltensänderung im Suchtmittelgebrauch.
Es erfolgt eine persönliche Standortbestimmung zur Abklärung der aktuellen, individuellen Situation und Planung eines spezifischen abstinenzorientierten Anschlussprogramms.
Es erfolgen psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche, die einen wichtigen Bestandteil der Therapie bilden. In abstinenzorientierten Gruppengesprächen wird die Möglichkeit geboten, suchtspezifische Fragen mit anderen Betroffenen zu diskutieren. Ergo-, Arbeits- und Bewegungstherapie sind ebenso Teil einer umfassenden Behandlung. Außerdem erfolgen Einzelgespräche mit der Bezugsperson, Familien- und Paargespräche, Arbeitgebergespräche, Teilnahme an Selbsthilfemeetings, ärztliche Sprechstunden und eine medizinische Abklärung.