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Veranstaltungen

  • Integratives Denken und Handeln in der Psychotherapie – Möglichkeiten und Grenzen
    07. Dezember 2017
    19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

    Universität Konstanz, Hörsaal A 702

    Bereits Mitte der 1980er Jahre wurde ein Trend zur Psychotherapie-Integration konstatiert, der enorme Herausforderung darstellt: Konzeptuelle Fragen und Begrifflichkeiten müssen geklärt und verfahrensübergreifende Forschungsprogramme aufgelegt werden. Die Prozesse, die bei „Integration“ eine Rolle spielen, müssen verstanden werden; die Weiter- und Neuentwicklungen müssen gut lehr- und lernbar sein. Es werden für Forschung und Praxis wichtige – prinzipiell prüfbare – Fragen aufgeworfen. Wann bringt ein Hinzufügen von Techniken, die nicht dem ursprünglichen Verständnis eines Therapieverfahrens entsprechen (z.B. Exposition in der psychodynamischen Therapie oder Übertragungsdeutung in der Verhaltenstherapie) einen Gewinn und wann einen Verlust? Wo muss an einer gemeinsamen Sprache über verschiedene theoretische Orientierungen hinweg zur Verständigung über Therapieprozesse gearbeitet werden? Welche Rolle spielen spezifische und allgemeine Wirkfaktoren und unter welchen Bedingungen gilt eine integrative Psychotherapiepraxis als „wissenschaftlich fundiert“? Entlang einer vor 30 Jahren vom U.S.-amerikanischen Institut für psychische Gesundheit (NIMH) aufgestellten Forschungsagenda und der sich seitdem weiterentwickelnden Integrationsversuche wird ein Überblick zum Thema gegeben – als Grundlage für eine gemeinsame Diskussion.

    Prof. Dr. Frank Jacobi, Psychologische Hochschule Berlin

     

     

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  • Festsaalkino „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“
    14. Dezember 2017
    19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

    Festsaal

    Als der exzentrische und abenteuerlustige Zauberer Newt Scamander Ende der 1920er in die USA einreist, ahnt er noch nicht, welche Abenteuer auf ihn warten. Ursprünglich wollte er die magischen Tierwesen des Kontinents erforschen und einige davon in seinem vielseitigen Koffer mitnehmen. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm, denn der weltweit gesuchte Verbrecher und Zauberer Gellert Grindelwand ist los. Die Stimmung in New York ist mehr als angespannt, da mysteriöse Attacken drohen, die magische Gemeinschaft auffliegen zu lassen. In diesen unsicheren Zeiten trifft Scamander auf die suspendierte Aurorin Tina und den Nicht-Magier Jacob. Als Newt seinen wertvollen Koffer mit dem Nicht-Magier vertauscht, nimmt das Unheil seinen Lauf.
    Großbritannien/USA – Fantasyfilm/Abenteuerfilm - FSK 6 - 133 min
    Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind willkommen.

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  • Fort- und Weiterbildung
    20. Dezember 2017
    16:15 Uhr bis 17:45 Uhr

    Haus 20; Raum 113

    Möglichst integriert versorgen: Von der stationären Behandlung bis zur psychosomatischen Sprechstunde im Betrieb 

    Referent: PD Dr. med. Michael Hölzer, Stuttgart

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  • Von den Neuroleptika bis zu den Neurowissenschaften: Mehr als des Kaisers neue Therapien?
    01. Februar 2018
    19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

    Universität Konstanz, Hörsaal A 702

    Es wird behauptet, Psychopharmaka hätten die Behandlung und das Verständnis psychischer Störungen revolutioniert; Behandlungen wären heute erfolgreicher und sicherer; bald gäbe es kausale Therapie auf neurowissenschaftlicher Basis. Die zur Beurteilung von nachhaltigem Erfolg erforderlichen Langzeitstudien sind aufwändig und selten, aber inzwischen liegen Daten vor, um die behauptete Erfolgsgeschichte zu überprüfen. Dabei zeigt die vorhandene Evidenz, dass der Erfolg der Psychopharmaka deutlich geringer ist als behauptet, während Nebenwirkungen und Risiken größer sind. Im Vergleich zu Psychotherapie sind die längerfristigen Rückfallraten nach Psychopharmaka-Behandlung schlechter. Insgesamt ist damit das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser Medikamente schlechter als bei alternativen Behandlungen. Dass Psychopharmaka dennoch so häufig verwendet werden, liegt auch am Einfluss der Pharmaindustrie auf Publikationen, Ausbildung und Fachgesellschaften. So zeigten Re-Analysen veröffentlichter Schlüsselstudien z.T. entgegengesetzte Ergebnisse und Meta-Analysen systematische Verzerrungen. Auch die Nutzenbewertungen des IQWIG kommen zu kritischen Ergebnissen.

    Kliniker, Patienten und Gesellschaft sollten die aktuelle Befundlage und ihre Hintergründe kennen. Die Vortragenden werden das Thema für Erwachsene (Margraf) und Kinder und Jugendliche (Schneider) behandeln.

    Prof. Dr. Jürgen Margraf & Prof. Dr. Silvia Schneider, Universität Bochum

     

     

     

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  • Facharztweiterbildung: Grundlagen und klinische Anwendungen der Psychopharmakologie I
    22. März 2018
    09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Grundlagen und klinische Anwendungen der Psychopharmakologie I: Schizophrenie, affektive Störungen, Substitution & Alterspsychiatrie

    Organisation und Moderation: Dr. Roman Knorr, Prof. Dr. Klaus Hoffmann, Prof. Dr. Dr. Ekkehard Haen

    Anmeldung: Andrea Pielmeier, Email: akademie@amuep-agate.de, Tel.: 0941/941-2058; Fax: 0941/941-2057

    Es wurden 10 Fortbildungspunkte bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg beantragt.

    Programm

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  • ISPS-GERMANY 2018
    21. Juni 2018
    ganztägig

    Zentrum für Psychosoziale Medizin, „Haus im Park“, Züricher Str. 40, 28325 Bremen

    BISHERIGES PROGRAMM:
    Prof. Dr. Jens  Reimer (Bremen) und Kollegen (Bremen): "Integrierte Psychosentherapie am Klinikum Bremen-Ost"
    Prof. Dr. Jens  Reimer (Bremen): "Sucht und Psychose – Gemeinsamkeiten und Unterschiede"
    PD Dr. Michael Grube (Frankfurt/Main): „Psychodynamische Aspekte stationärer Mutter-Kind Behandlungen bei Frauen mit postpartalen Psychosen“
    Prof. Dr. Klaus Hoffmann (Reichenau): „Störungsspezifische Gruppen im Rahmen eines gruppenanalytischen Gesamtkonzeptes“
    Gwen Schulz (Hamburg): "Erfahrungen als Psychose-Betroffene und als EX IN-Genesungsbegleiterin"
    FÄ Alicia Navarro Ureña (Berlin): "Ambulante Soziotherapie und ambulante psychiatrische Pflege, die ambulante fachärztliche Komplexbehandlung der Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg (PIBB) ."
    Dr. Uta Jaenicke (Zürich, Schweiz):  „Ringen um Halt angesichts der abgründigen Unfassbarkeit menschlichen Existierens. Einblicke in eine langjährige Schizophrenie-Therapie.“
    Dr. Frieder Böhme (Tuttlingen): „Friedrich Hölderlin und die Psychiatrie“
    Prof. Dr. Jürgen Gallinat  (Hamburg): „Soteria: Wirksamkeit und Wirkmechanismen“

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