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Veranstaltungen

  • Festsaalkino „Madame“
    26. April 2018
    19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

    Festsaal des ZfP Reichenau

    Das reiche amerikanische Ehepaar Bob (Harvey Keitel) und Anne (Toni Collette) wohnt seit einiger Zeit in Paris und gehört dort zur Oberschicht der Gesellschaft. Im prunkvollen Ambiente ihrer Wohnung laden sie regelmäßig zum Dinner. Doch als Bobs Sohn aus erster Ehe, der Autor Steven (Tom Hughes), kurzfristig seinen Besuch anmeldet, sitzen 13 Gäste am Tisch – eine Unglückszahl wie die abergläubische Anne befürchtet. Kurz entschlossen bittet sie ihr spanisches Hausmädchen Maria (Rossy de Palma), die Uniform abzulegen und sich als High-Society-Dame auszugeben. Frankreich  –Komödie- FSK 0 - 90 min
    Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind willkommen.

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  • Ringvorlesung Psychotherapie an der Uni Konstanz, Fachbereich Psychologie: Psychotherapie und evidenzbasierte Medizin
    26. April 2018
    19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

    Hörsaal A702, Universität Konstanz

    Referent: Professor em. Dr. Mathias Berger, Universitätsklinikum Freiburg i.B.

    Bis vor wenigen Jahren galt, dass Psychotherapie auf einer überzeugenden Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens basieren müsse. In der evidenzbasierten Medizin rechtfertigt jedoch eine plausibel erscheinende Theorie nicht die Anwendung einer Therapie. Nur in randomisiert-kontrollierten Studien nachgewiesene positive Effekte rechtfertigen ihre Anwendung. Dies führte zu einem rapiden Bedeutungsverlust vieler Psychotherapieschulen und zu einem eindrucksvollen Aufschwung evidenzbasierter, störungsspezifischer Psychotherapien wie IPT, CBASP, DBT.
    Der hohe mit RCT’s verbundene wissenschaftliche Arbeitsaufwand, aber auch die Anforderungen evidenzbasierter Psychotherapien, die in S3-Leitlinien gefordert werden, führte zu einer Gegenbewegung. Unter dem Schlagwort „individualisierte Medizin“ werden neuerdings transdiagnostische, idiographisch ausgerichtete Therapieformen propagiert. Die neuen „Allrounder“ wie Schematherapie, EMDR oder ACT haben in der Regel keine Evidenzen für eine transdiagnostische Anwendung und führten damit zu einer Renaissance alter nicht oder kaum evidenzbasierter Psychotherapieschulen.
    Stehen wir vor einem Rückfall in die vorwissenschaftlichen Zeiten der Psychotherapieschulen oder gibt es Hoffnung auf einen Verbleib der Psychotherapie in der empirisch begründeten Medizin?

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  • Konzert der zoffvoices im ZfP Reichenau
    05. Mai 2018
    20:00 Uhr bis 22:30 Uhr

    Festsaal ZfP Reichenau

    Mehr als 30 außergewöhnliche Frauenstimmen, leidenschaftliche Performances und mitreißende Solistinnen- das sind die zoffvoices. Der über den Bodenseeraum hinaus bekannte Pop-, Swing- und Jazz-Chor überzeugt durch charismatische Bühnenpräsenz und nimmt das Publikum mit hohen klanglichen Ansprüchen sowie viel weiblichem Charme für sich ein. Der musikalische Leiter der Powerfrauen, Dirk Werner, arrangiert die meisten der bis zu sechsstimmigen Songs mit viel Herzblut und Raffinesse selbst. Dies spiegelt sich in momentan vier CDS und zahlreichen ausverkauften Konzerten wider.
    Einen besonderen Erfolg konnten die zoffvoices im letzten Jahr verzeichnen, als sie den 3. Preis beim Landeschorwettbewerb 2017 in der Kategorie "Populäre Chormusik - a cappella“ erhielten.
    Das vielfältige Programm reicht von Klassikern der Beatles wie Come together über klangvolle Balladen wie dem spanischen Hijo de la luna bis hin zu aktuellen frechen Popsongs wie Peter Fox´ Haus am See.
    Genießen Sie am 05.05.2018 20.00 Uhr im ZfP Reichenau eine musikalische Reise durch mehr als vier Jahrzehnte Musikgeschichte und lassen Sie sich verzaubern von sphärischen Klängen und berührenden Kompositionen. Bei den kraftvollen Popsongs mit leidenschaftlicher Performance und ausgeklügelten Choreografien wird Sie nichts mehr auf den Stühlen halten.
    Einlass, sowie Getränkeverkauf an der ZOFF-Bar bereits ab 19.00 Uhr
    Karten erhalten Sie unter bei Moden-Stöffler Insel Reichenau oder beim Optik Hepp in Konstanz, sowie über die Homepage www.zoffvoices.de

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  • Ringvorlesung Psychotherapie - Uni Konstanz, Fachbereich Psychologie: Neue Medien, neue Möglichkeiten in der Suchtpräv.
    07. Juni 2018
    19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

    Hörsaal A702, Universität Konstanz

    Referent: PD Dr. Dipl. Psych. Severin Haug, Forschungsleiter, Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF), Zürich

    Neue Kommunikationsmedien wie das Internet und Mobiltelefone eröffnen einen niedrigschwelligen, zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu Präventions- und Behandlungsangeboten. Sie ermöglichen individualisierte Prävention und Frühintervention in der Allgemeinbevölkerung sowie Unterstützung und Nachsorge bei KlientInnen in Suchtberatung und -behandlung.
    Im ersten Teil des Vortrags werden aktuelle Studienergebnisse zur Akzeptanz und Wirksamkeit von Internet- und mobiltelefonbasierten Interventionen zur Prävention problematischen Alkoholkonsums, zur Förderung des Rauchausstiegs und zur Förderung von Lebenskompetenzen bei Jugendlichen vorgestellt. Im zweiten Teil wird aufgezeigt, wie neue Kommunikationstechnologien ergänzend zur stationären oder ambulanten Behandlung bei Alkoholproblemen eingesetzt werden können. Auf Grundlage aktueller Studien wird aufgezeigt inwieweit Rückfälle durch ergänzende mobiltefonbasierte Behandlungsprogramme vermieden werden können. Limitierungen und Weiterentwicklungen mobiltelefonbasierter Programme zur Suchtprävention und -behandlung werden diskutiert.

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  • ISPS-GERMANY 2018
    21. Juni 2018
    ganztägig

    Zentrum für Psychosoziale Medizin, „Haus im Park“, Züricher Str. 40, 28325 Bremen

    BISHERIGES PROGRAMM:
    Prof. Dr. Jens  Reimer (Bremen) und Kollegen (Bremen): "Integrierte Psychosentherapie am Klinikum Bremen-Ost"
    Prof. Dr. Jens  Reimer (Bremen): "Sucht und Psychose – Gemeinsamkeiten und Unterschiede"
    PD Dr. Michael Grube (Frankfurt/Main): „Psychodynamische Aspekte stationärer Mutter-Kind Behandlungen bei Frauen mit postpartalen Psychosen“
    Prof. Dr. Klaus Hoffmann (Reichenau): „Störungsspezifische Gruppen im Rahmen eines gruppenanalytischen Gesamtkonzeptes“
    Gwen Schulz (Hamburg): "Erfahrungen als Psychose-Betroffene und als EX IN-Genesungsbegleiterin"
    FÄ Alicia Navarro Ureña (Berlin): "Ambulante Soziotherapie und ambulante psychiatrische Pflege, die ambulante fachärztliche Komplexbehandlung der Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg (PIBB) ."
    Dr. Uta Jaenicke (Zürich, Schweiz):  „Ringen um Halt angesichts der abgründigen Unfassbarkeit menschlichen Existierens. Einblicke in eine langjährige Schizophrenie-Therapie.“
    Dr. Frieder Böhme (Tuttlingen): „Friedrich Hölderlin und die Psychiatrie“
    Prof. Dr. Jürgen Gallinat  (Hamburg): „Soteria: Wirksamkeit und Wirkmechanismen“

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  • Ringvorlesung Psychotherapie - Uni Konstanz, Fachbereich Psychologie: Psychotherapeut. Unterstützung für pflegende Angehörige
    21. Juni 2018
    19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

    Hörsaal A702, Universität Konstanz

    Prof. Dr. Gabriele Wilz, Universität Jena

    In Deutschland leben gegenwärtig etwa 2,6 Mio. pflegebedürftige Menschen. Darunter ca. 1,6 Mio. Menschen mit Demenz. Die Anzahl von Menschen mit Demenz in Deutschland wird für das Jahr 2050 auf etwa drei Millionen geschätzt. Damit wird die Gewährleistung der Betreuung der pflegebedürftigen Personen in den nächsten Jahrzehnten zu einer gesundheitspolitischen und familiären Herausforderung. Die Mehrzahl der pflegebedürftigen Personen wird bisher zu Hause gepflegt. Dabei hat die Pflegebedürftigkeit nicht nur unmittelbare Folgen für den zu Pflegenden selbst, sondern ist vor allem auch für die pflegenden Angehörigen eine besondere Herausforderung.
    Die Vielzahl an Belastungen durch die Pflegesituation, insbesondere bei Menschen mit Demenz, verursacht häufig gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den Angehörigen. Aus diesem Grund ist die Entwicklung und Evaluation von wirksamen Unterstützungskonzepten, die auch die besonderen Lebensumstände berücksichtigen, sehr bedeutsam. Im Vortrag wird ein psychotherapeutisches Unterstützungskonzept für pflegende Angehörige – Tele.TAnDem vorgestellt.

     

     

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