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Veranstaltungen

  • Musikalisches Angebot "SING!"
    05. December 2018
    18:15 Uhr bis 19:45 Uhr

    Festsaal, Haus 1

    Aus unterschiedlichen Kulturen kommend, laden die ausgewählten Musikstücke mit positiven, selbstbestärkenden Texten und unterstützt von harmonischen und eingängigen Melodien ein zum Ausprobieren und Mitmachen.

    Ziel ist es, sich die positiven Wirkungen des Singens auf den Körper sowie die Psyche zu Nutze zu machen und diese zu erfahren. Das Singen vertieft die Atmung, synchronisiert die Körperrhythmen, nimmt positiven Einfluss auf den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und dient der Stressverminderung.

    Sing mit! Vielstimmig, vielfarbig und vielseitig – es gibt keine „falschen Töne“, nur Variationen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Jeder, der gerne singt und sich durch das Angebot angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen mitzusingen und mitzuerleben.

    Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

    Da es aus unvorhersehbaren Gründen sein könnte, dass das Angebot ausfällt (Krankheit o.ä.) empfehlen wir, sich vorab unter 07531 977 580 zu informieren, ob das Angebot stattfindet. 

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  • It’s hard to kiss a system: Wirksamkeit, Wirkmechanismen und Qualitätssicherung in der Systemischen Psychotherapie
    10. January 2019
    19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

    Hörsaal A702, Universität Konstanz

    Systemische Therapie ist ein weit verbreitetes Verfahren in der Psychotherapie, Beratung und Familientherapie. In Deutschland ist sie seit 2008 durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) anerkannt. Besonderes Merkmal der Systemischen Therapie ist es, die Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung psychischer Störungen und körperlicher Krankheiten kontextsensibel unter Berücksichtigung kommunikativer und interaktiver sozialer Prozesse zu verstehen. Die Einbeziehung von Patienten/Klienten und ihrer wichtigen Bezugspersonen (z.B. Familie, Freunde; Vorgesetzte, Kollegen) in die Therapie und Forschung ist dabei von besonderer Bedeutung.
    Derzeit wird die Systemische Therapie durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit Blick auf die sozialrechtliche Anerkennung und damit Finanzierung als Kassenleistung geprüft. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die geplanten Veränderungen hin zum Direktstudium und postgradualer Weiterbildung in der Psychotherapieausbildung wird ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand und laufende Forschungsprojekte zur Wirksamkeit und zu Wirkmechanismen in der Systemischen Therapie sowie zu ihrer Qualitätssicherung gegeben. 
    PD Dr. Christina Hunger-Schoppe, Universitätsklinikum Heidelberg; Frau PD Christina Hunger-Schoppe aus Heidelberg ist eine der wenigen PsychologInnen, die zur an einer deutschen Universität zur Systemischen Psychotherapie forschen. Sie gibt einen Überblick über Wirkmechanismen und empirische Evidenz des Verfahrens und beschreibt die aktuelle sozial-rechtliche Situation und deren Folgen für die Ausbildung

     

     

     

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  • Mit dem Joystick gegen das Suchtgedächtnis – Cognitive Bias Modifikation (CBM) zur Rückfallprävention bei Alkoholabhängigkeit
    07. February 2019
    19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

    Hörsaal A702, Universität Konstanz

    Ein Grund für die hohen Rückfallraten in der Behandlungen von Alkoholabhängigen könnte darin liegen, dass sich die bisherigen Behandlungsverfahren auf bewusste Selbstkontrollprozesse konzentrieren, während das Rückfallgeschehen stark durch automatische Prozesse gekennzeichnet ist.
    Im Vortrag wird daher der aktuelle Forschungstand zur Wirksamkeit von PC-gesteuerten Cognitive-Bias-Modifikations-Trainings (CBM) zur Überwindung der automatisierte Aufmerksamkeits- bzw. Annäherungstendenz der Patienten auf alkoholbezogenen Stimuli vorgestellt.
    In mehreren RCT-Studien der Arbeitsgruppe des Autors an über 3.000 Patienten konnte durch CBM die Rückfallquote im Anschluss an eine stationäre Entwöhnungsbehandlung langfristig signifikant um 5-8% gesenkt werden. Die Trainings waren besonders wirksam bei älteren Patienten mit wiederholten Entzugsbehandlungen und bei Patienten mit komorbider Störung. Im fMRT ergaben sich Hinweise auf die neurophysiologischen Wirkmechanismen der Trainings.
    Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer, Medizinische Hochschule Brandenburg und Salus Klinik Lindow; Herr Prof. Johannes Lindenmeyer hat in den letzten Jahrzehnten die Entwicklung der Alkoholtherapie in Deutschland wesentlich mit geprägt. Er wird von neueren Entwicklungen berichten, die Rückgriff auf die kognitiv-psychologische Grundlagenforschung nehmen

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  • 28. JAHRESTAGUNG DER INTERNATIONALEN VEREINIGUNG FÜR FORENSISCHE PSYCHOTHERAPIE (IAFP)
    09. May 2019
    ganztägig

    Zentrum für Reichenau

    ERSTE ANKÜNDIGUNG
    GRENZEN ÜBERSCHREITEN – FLUCHT, VERTREIBUNG UND MIGRATION IN DER FORENSISCHEN PSYCHOTHERAPIE
    FIRST ANNOUNCEMENT
    28th ANNUAL CONFERENCE OF THE INTERNATIONAL ASSOCIATION FOR FORENSIC PSYCHOTHERAPY, 09th – 11th MAY 2019 REICHENAU CENTRE FOR PSYCHIATRY, REICHENAU, LAKE OF CONSTANCE, GERMANY, CROSSING FRONTIERS – FLIGHT, DISPLACEMENT AND MIGRATION IN FORENSIC PSYCHOTHERAPY
    Die IAFP-Jahrestagung 2019 steht in der Tradition der IAFP, forensische Psychotherapie als gemeinsame Praxis verschiedener Disziplinen und Professionen (Cordess & Cox, 1996) zu sehen und sowohl die gesellschaftliche wie die individuelle Ebene zu betrachten. 
     This conference is located in the tradition of the IAFP’s understanding of forensic psychotherapy as a “collaborative endeavor between a range of disciplines and agencies” (Cordess & Cox, 1996) and it sets itself to explore the above described changes and their impact on society and the individual.

    Programm
    program

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