Blick von einer Empore in einen bunt bestuhlten Festsaal mit Bühne.

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ZfP Reichenau beteiligt sich an landesweitem Protest der BWKG /

Lila Hintergrund mit dem "Slogan Kein Geld. Keine Versorgung."

Das Motto des Aktionstages.

„Kein Geld. Keine Versorgung.“ Unter diesem Motto beteiligt sich das ZfP Reichenau am Freitag, 12. Juni 2026, beim landesweiten Aktionstag der Krankenhäuser gegen die geplanten Regelungen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes.

Mit einer symbolischen Aktion um 11 Uhr vor Haus 25 beteiligt sich das ZfP Reichenau gemeinsam mit Krankenhäusern in ganz Baden-Württemberg am landesweiten Aktionstag gegen das Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Die geplanten Regelungen sehen gravierende Einsparungen für die Gesundheitsversorgung vor. Ziel des Aktionstags ist es, die Öffentlichkeit auf die angespannte wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser aufmerksam zu machen und die Bedeutung einer verlässlichen sowie bedarfsgerechten Finanzierung zu verdeutlichen.

 

Darum geht es

Mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz will die Bundesregierung massive Kürzungen bei den Krankenhäusern durchsetzen, die weitreichende Konsequenzen haben: 

  • Keine volle Finanzierung der Löhne der Pflegekräfte
  • Steigende Personalkosten ohne ausreichende Finanzierung
  • Massiver wirtschaftlicher Druck
  • Steigende Belastung des Krankenhauspersonals
  • Höhere Bürokratiekosten – weniger Geld für die Patientenversorgung 

     

Für Patientinnen und Patienten bedeutet das zum Beispiel: 

  • Manche Leistung wird nicht mehr angeboten
  • Längere Wartezeiten auf Behandlungen
  • Weniger Pflegepersonal in der Versorgung
  • Weniger Zeit für Patientinnen und Patienten

     

Weitere Informationen unter: www.bwkg.de/kein-geld-keine-versorgung

Mit dem Aktionstag schließt sich das ZfP Reichenau der gemeinsamen Forderung der Krankenhäuser an: Die geplanten Einsparungen dürfen nicht zulasten der medizinischen und pflegerischen Versorgung gehen. Die Kliniken warnen davor, dass eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Situation langfristig Auswirkungen auf die Versorgungsqualität und die Verfügbarkeit von Gesundheitsleistungen haben könnte. Eine hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten erfordert verlässliche Rahmenbedingungen sowie eine Finanzierung, die dem tatsächlichen Versorgungsauftrag gerecht wird.